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BUND Naturschutz Zentrum Westlicher Hegau

Artikel vom 12.11.2018 im Südkurier von Susanne Gehrmann-Röhm

Wenn die Natur ein Schnippchen schlägt

 Er ist umstritten und Grund für manch ideologisch geprägte Diskussion über die Verträglichkeit von Natur und Umwelttechnologie: der Windpark Verenafohren in Wiechs am Randen mit seinen drei Windrädern, die mit ihren 134 Metern Nabenhöhe weit über den Randen ragen. Seit Anfang diesen Jahres sind die Anlagen im Regelbetrieb und sollen jährlich rund 20 Millionen kWh sauberen Windstrom liefern. Am Dienstagvormittag stellte Eberhard Koch, Vorsitzender des BUND-Kreisverbandes Konstanz, die Ergebnisse einer projektbegleitenden Untersuchung über die Entwicklung von Flora und Fauna rund um den Windpark bei Tengen vor...  weiterlesen

Text und Bild: Ute Mucha

 

 

Hoher Besuch im Naturschutzzentrum Gottmadingen

Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Rita Schwarzelühr-Sutter, berichtete bei einem politischen Mittagsgespräch über den Stand der Dinge bei der Endlager-Suche. Vorher besuchte sie mit dem SPD-Landtagsabgeordneten, Hans-Peter Storz, das BUND Naturschutzzentrum Westlicher Hegau und war beeindruckt.Es war sicherlich nur ein Zufall, dass Rita Schwarzelühr-Sutter am Tag des Artenschutzes in Gottmadingen war. Im Naturschutzzentrum ging es um dieses Thema. Eberhard Koch erläuterte der SPD-Bundestagsabgeordneten aus Waldshut die Arbeit im Naturschutzzentrum, das seit 30 Jahren besteht. „Wir haben ein dichtes Netz von Biotopen und ein eigenes FFH-Gebiet, das Gottmadinger Eck“, berichtete Koch. In ehrenamtlicher Arbeit und mit Unterstützung von Freiwilligen im ökologischen Jahr oder Bundesfreiwilligendienst organisiert das Zentrum den Obstbaumschnitt auf den Streuobstwiesen und kooperiert mit Landwirten bei der Landschaftspflege. So werden die Flächen unter den Solarparks nur noch gemäht und die Biodiversität (Artenvielfalt) werde durch ein Monitoring erfasst. „Man muss die biologische Vielfalt voranbringen und das geht ohne engagierte Leute nicht“, sagte Schwarzelühr-Sutter. Sie war auch beeindruckt von den 4000 Nistkasten-Bausätzen, die im Keller lagern und von den Freiwilligen zusammengestellt wurden. Beim Gespräch zum Thema Endlagersuche mit Vertretern von BUND, Nabu und Klar Deutschland gab es keine neuen Entwicklungen. „Wir warten auf den Bericht der Kommission, die mit dem Standortauswahlverfahren befasst ist. Dieser wird Mitte des Jahres erwartet“, sagte Schwarzelühr-Sutter. Hans-Peter Storz wollte wissen, ob ein schon diskutierter Standort wie Mühlhausen-Ehingen herausfalle. „Auch da will ich den Bericht abwarten, alles andere wäre Spekulation.“ Im Schweizer Verfahren sei es für Deutschland wichtig, dass in Etappe zwei des Verfahrens ein Umweltbericht erarbeitet werde

Text: Susanne Gehrmann-Röhm, Erschienen am 5. März 2016 im Südkurier

 

 

Neue Korksammelstelle im EDEKA Aktivmarkt Holzky Engen

Der BUND hat im Eingangsbereich des Edeka Aktivmarktes Holzky in Engen eine neue Korksammelstelle aufgestellt. Das Projekt wurde von Herr Honeck, dem Abteilungsleiter des Getränkemarktes, in die Wege geleitet. Dank seines Engagements für den Umweltschutz ist es jetzt allen Engener Bürgerinnen und Bürgern möglich, ihre gesammelten Korken zum Recycling abzugeben. Das BUND Naturschutzzentrum Gottmadingen unterstützt seit 1984 die Aktion „Korken für Kork“ des Epilepsiezentrums Kork bei Kehl, einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen. Dort werden aus dem gesammelten wertvollen Naturmaterial Baustoffe für den ökologischen Hausbau, die sich ideal zur Schall- und Wärmeisolierung eignen, erzeugt. Die neuen schicken Korksammelbehälter wurden von der Lehrlingswerkstatt der Firma „3 A Composites GmbH“ in Singen hergestellt und für diesen Zweck gespendet. Nach dem Motto, „nur Flaschen sammeln keine Korken“ freut sich die Ortsgruppe, wenn die Sammelbehälter reichlich benutzt und durch die Bürgerinnen und Bürger gefüllt werden.

Bericht vom: 23.11.2015

Neue Geräte für den BUND Gottmadingen

Unser Landschaftspflegeteam hat für seine Arbeit in der Landschaftspflege von der Umweltstiftung Stuttgarter Hofbräu eine Motorsäge und ein Mulchgerät gesponsert bekommen. Die Stiftung hat sich der Förderung von Projekten zum Schutz von Natur, Landschaft und Umwelt gewidmet. Durch unsere neue Ausrüstung können wir die Landschaft in den vom BUND betreuten Ortschaften Gottmadingen, Gailingen, Rielasingen-Worblingen und Hilzingen effizienter pflegen. Das Mulchgerät und die Motorsäge werden unsere Arbeit sehr erleichtern und weiterhin eine nachhaltige Biotoppflege ermöglichen. Besonders die Freiwilligen freuen sich sehr über die neue Motorsäge. „Das Handling der neuen Motorsäge ist um Welten besser als bei unserer 20 Jahre alten Säge. Und was besonders wichtig ist: Die Motorsäge ist deutlich leichter. Da macht die Arbeit noch mehr Spaß“. Die Freiwilligen haben im Herbst einen zweitägigen Motorsägenkurs beim Forstamt besucht und sind beinahe täglich unter Anleitung des ehrenamtlichen Vorstandes im Einsatz bei der Biotoppflege. Während die Motorsäge überwiegend im Winter eingesetzt wird um Gehölze zurückzudrängen und Wiesen zu erhalten, ist der Mulcher im Sommer und Frühherbst für die Pflege von Streuobstwiesen in Betrieb. Bei Bedarf werden die Maschinen an benachbarte BUND-Gruppen in Hilzingen, Öhningen und Moos verliehen.

Bericht vom: 10.7.2015

Fotoshooting mit dem Bürgermeister

 Um die Kinderinitiative „Plant for the Planet“ (Pflanzen für den Planeten) zu unterstützen, verkaufte die BUND-Jugendgruppe beim Slow Up viele Tafeln der „Guten Schokolade“ und nahm damit über 200 € ein.
Als Blickfang diente am Sonntag ein Plakat mit unserem Bürgermeister Dr. Michael Klinger sowie Julian aus der BUND-Jugendgruppe. Es entstand in Anlehnung an Werbeplakate der „Plant for the Planet“-Initiative, auf denen Kinder aus der ganzen Welt Prominenten den Mund zuhalten. Diese Plakate sollen das Motto „Stop talking – start planting“ (Nicht reden, handeln!) bildlich darstellen.

Die „Plant for the Planet“-Kampagne hat es sich zum Ziel gesetzt, in jedem Land der Erde eine Million Bäume zu pflanzen. Sie wurde 2007 von dem damals 11-jährigen Felix Finkbeiner gegründet.

Bei der zweiten Aktion des Slow Up 2013 konnten die Fledermäuse auf dem Dachboden der Hebelschule per Videoübertragung live beobachtet werden. Durch eine Kamera wurden die Bilder direkt ins Erdgeschoss übertragen und fanden großen Anklang bei den zahlreichen Besuchern.

Bericht vom: Slow-Up 2013

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